Fachgebiete | Dr. Bernhard G. Müller | Oberzissen

Onkologie - Dr. Bernhard G. Müller OberzissenAls Onkologie bezeichnet man die Wissenschaft, die sich mit Krebs befasst. Im engeren Sinne ist die Onkologie der Zweig der inneren Medizin, der sich der Prävention, Diagnostik, konservativen Therapie und Nachsorge von malignen Erkrankungen widmet.

Viele Bemühungen in der Onkologie richten sich darauf, Krebs zu verhindern (Krebsprävention) oder seine Ausbreitung im Körper des Patienten zu unterdrücken.

Von zentraler Bedeutung ist es dabei, Risikofaktoren zu erkennen.

Die Therapien der Onkologie zielen entweder auf die Entfernung oder Zerstörung des gesamten Tumorgewebes (kurative Therapie) oder, wenn dies nicht mehr möglich ist, auf die Verkleinerung des Tumorgewebes mit dem Ziel, die Lebenszeit zu verlängern und tumorbedingte Beschwerden zu reduzieren (Palliation).

DMP / Disease-Management-Programme

Um die medizinische Versorgung chronisch kranker Menschen zu verbessern und die Behandlungskoordination zu optimieren, wurden die Disease-Management-Programme (DMP) eingeführt. Sie bilden den Rahmen für eine kontinuierliche und effiziente Langzeitbehandlung.

Gegenstand dieser Programme sind insbesondere Indikationen, die zu den sogenannten Volkskrankheiten zählen. Aktuell existieren in Rheinland-Pfalz DMP für:

  • Asthma bronchiale
  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD)
  • Brustkrebs
  • Diabetes mellitus Typ 1
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Koronare Herzkrankheit (KHK)

Ziele und Inhalte

Die Versorgung chronisch kranker Menschen wird über den gesamten Krankheitsverlauf und über die Sektorengrenzen hinweg koordiniert. Der Informationsaustausch soll damit verbessert, Mehrfachuntersuchungen vermieden und eine optimierte Medikamenten-Compliance erreicht werden.

Haus- und Fachärzte, Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen sowie andere Leistungserbringer arbeiten entlang definierter Behandlungs- und Betreuungspfade zusammen. Für den Patienten ist der koordinierende Arzt zentraler Ansprechpartner. Die Teilnahme ist für alle Beteiligten freiwillig. Die DMP-Inhalte basieren auf aktuellen, evidenzbasierten Leitlinien. Sie haben das Ziel, die Lebensqualität der chronisch Kranken zu erhöhen, indem krankheitsbedingte Beeinträchtigungen und Folgeerkrankungen vermieden bzw. verringert werden.

Die ärztliche Therapiefreiheit bleibt im Rahmen der DMP gewahrt, da sich die Therapie selbst weiterhin nach den individuellen Bedürfnissen des Erkrankten richtet.

© Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz 2013

 

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