Fachgebiete | Dr. Bernhard G. Müller | Oberzissen

Urologie - Dr. Bernhard G. Müller OberzissenDie Urologie ist ein Teilgebiet der Medizin. Sie beschäftigt sich mit den harnbildenden und harnableitenden Organen, also mit Niere, Harnblase, Harnleiter und Harnröhre.

Urologen behandeln zudem auch Krankheiten der Geschlechtsorgane des Mannes, also der Hoden, Nebenhoden, Samenleiter, Samenbläschen, des Penis sowie der Prostata, und decken damit Bereiche der Andrologie ab.

Es gibt Überschneidungen zur Nephrologie, Gynäkologie, Neurologie, Onkologie und Chirurgie.

Als Urologe wird ein Facharzt für Urologie bezeichnet. Diese Bezeichnung darf tragen, wer nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte die Facharztkompetenz im Gebiet der Urologie erworben hat.

Um nach einem absolvierten Medizinstudium in Deutschland als Facharzt für Urologie tätig zu werden, bedarf es einer insgesamt fünfjährigen ärztlichen Weiterbildungszeit. Mindestens 48 der 60 Monate Weiterbildungszeit müssen im Fachgebiet der Urologie an einer von der entsprechenden Landesärztekammer zugelassenen Weiterbildungsstätte bei einem zugelassenen Weiterbilder absolviert werden.

DMP / Disease-Management-Programme

Um die medizinische Versorgung chronisch kranker Menschen zu verbessern und die Behandlungskoordination zu optimieren, wurden die Disease-Management-Programme (DMP) eingeführt. Sie bilden den Rahmen für eine kontinuierliche und effiziente Langzeitbehandlung.

Gegenstand dieser Programme sind insbesondere Indikationen, die zu den sogenannten Volkskrankheiten zählen. Aktuell existieren in Rheinland-Pfalz DMP für:

  • Asthma bronchiale
  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD)
  • Brustkrebs
  • Diabetes mellitus Typ 1
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Koronare Herzkrankheit (KHK)

Ziele und Inhalte

Die Versorgung chronisch kranker Menschen wird über den gesamten Krankheitsverlauf und über die Sektorengrenzen hinweg koordiniert. Der Informationsaustausch soll damit verbessert, Mehrfachuntersuchungen vermieden und eine optimierte Medikamenten-Compliance erreicht werden.

Haus- und Fachärzte, Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen sowie andere Leistungserbringer arbeiten entlang definierter Behandlungs- und Betreuungspfade zusammen. Für den Patienten ist der koordinierende Arzt zentraler Ansprechpartner. Die Teilnahme ist für alle Beteiligten freiwillig. Die DMP-Inhalte basieren auf aktuellen, evidenzbasierten Leitlinien. Sie haben das Ziel, die Lebensqualität der chronisch Kranken zu erhöhen, indem krankheitsbedingte Beeinträchtigungen und Folgeerkrankungen vermieden bzw. verringert werden.

Die ärztliche Therapiefreiheit bleibt im Rahmen der DMP gewahrt, da sich die Therapie selbst weiterhin nach den individuellen Bedürfnissen des Erkrankten richtet.

© Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz 2013

 

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